2011 – Weltklasse Fehlstart!

Eigentlich wäre die Sylvesterstory 2010/2011 ein Thema für den WeinSpion, denn wir (Fam. Müller & Fam. Kutting) hatten uns bei Familie Meffert eingenistet, Menüfolgen erdacht und das dazu passende Wein-Lineup vorbereitet. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Während nämlich der erste Abend noch in geregelten Bahnen verlief, endete die eigentliche Sylvesterfeier (zumindest für mich) deutlich vor dem obligatorischen Countdown. Und wer war’s schuld? Ganz klar: das 3. Weizenbier…

Eigentlich hatten wir nämlich an Vorabend zeitig das Feld geräumt um für Sylvester so richtig fit zu sein. Es war lediglich angedacht am Sylvestermorgen in die Stadt zu fahren, um dort noch ein paar frische Zutaten zu kaufen. Bevor ich es vergesse, hier das Sylvestermenü:

  • Lasagne al Verdure als Gabelhäppchen & als Hauptgang für die Kiddies
  • Gemüsetartar mit gegrillten Gambas
  • Toskanischer Rinderbraten mit frisch gestampften Knoblauch-Kartoffelpüree
  • Blutorangengratin mit Ingwer & Pistazien a la Arthurs Tochter

Eigentlich durfte ich mich somit auf mehrere Gänge freuen, bevor ich mit meinem Dessert in der Pflicht stand. Leider führte uns aber der mittägliche Einkaufsbummel in eine Lounge, wo man wunderbar sitzen und frisches Weizenbier (& Averna) genießen konnte. Fehler Nummer 1. Von dort aus ging es dann zurück zu Uwe, wo sich der ein oder andere noch zu einer kurzen Siesta niederlegte. Ich nicht. Fehler Nummer 2. Ich stand als lieber mit Knud in der Küche, eröffnete den Weinreigen und philosophierte über die Reben und das Leben. Knud trank zum Wein Wasser. Ich nicht. Fehler Nummer 3. Am späten Nachmittag füllte sich dann die Küche mit Leben, es wurde geschnibbelt und geschält, filetiert und arrangiert. Und dabei munter weiter die vorhandenen Weine verkostet.

Eigentlich habe ich den kulinarischen Startschuss (die Lasagne) noch erlebt und auch das Tartar. Danach stockte organisatorisch bedingt irgendwie die Nahrungsaufnahme und ich kompensierte dies durch stetigen Weingenuss (Fehler Nummer 4 ff). DAS war dann wohl der Kardinalsfehler, ab 21:00 zog ich mich nämlich mal dezent zurück. (Ja, es gibt Bilder auf facebook. Danke, Mike!) Leider zu spät, denn mein Stystem hatte schon auf Notfallplan umgestellt. Als man mich dann zum Hauptgang reaninmierte war ich zwar kurz wieder an Deck, aber irgendwie stotterte dann auch mein Notstromaggregat. Folge: zurück in die Horizontale. Zum Dessert und auch zum Jahreswechsel wurde ich dann schon garnicht mehr belästigt bemüht. Sorry, Astrid, aber das Dessert muss sensationell gewesen sein.

Eigentlich war es also ein tolles Sylvester. Für die Anderen. Auch die Weine habe ich dann nicht mehr in dem Zusammenhang erlebt, wie es geplant war, ergo auch keine Story für den WeinSpion. Immerhin kann dieses Jahr alles nur noch besser werden … eigentlich

4 Kommentare

  1. Lieber Uli, trotz Deiner Ruhepausen war es ein sehr schoener Sylvestertag/-abend mit viel Spass und netter Unterhaltung. Das Blutorangengratin war auch klasse und uber den facebook Kommentar Deiner Ex-Nachbarin habe ich mich morgens noch schlapp gelacht.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.