Gotha – Hamburg 1. Klasse. Fazit

Die wichtigste Erkenntnis vorab: das Reisen in der ersten Klasse verhindert nicht Verspätungen und verpasste Anschlusszüge.

Wieder zurück aus Hamburg und aus Gotha kann ich nur sagen es war ein spannendes und abwechslunsgreiches Wochenende. Und der berühmte Spruch „Man trifft im Leben jeden 2mal“ hat sich wieder mal in vollem Umfang bewahrheitet. Auf meiner Bahnfahrt von Gotha nach Hamburg letzten Samstag traf ich eine (in jeder Hinsicht) charmante Reiseverkehrskauffrau auf dem Weg zu „Mein Schiff“, dem neuen Kreuzfahrtschiff der TUI, um dort den Pott dienstlich genau unter die Lupe zu nehmen. Da unser RegionalExpress auf dem Weg nach Göttingen 8 Minuten Verspätung hatte, mussten wir in Göttingen einen späteren ICE nehmen. Immerhin entschädigte mich ihre Präsenz für diese Verzögerung, denn die Fahrt nach Hamburg erschien mir zu sehr kurz.

Allerdings hatte ich gedacht sie würde schon einen Tag später wieder zurückfahren. Aber nein, am Montag hetzte ich (mal wieder)  in Göttingen über den Bahnsteig um meinen Regional-Express zu erreichen und hörte plötzlich von hinten „Es trifft doch immer wieder die Gleichen!“. Aha. Claudia M. aus G. Ich musste mir das Dauerschmunzeln quasi aus dem Gesicht herauszwingen 😉 …

Aber das war nicht die einzige „Offenbarung“ am letzten Wochenende. Auch unser Besuch in der Weinlounge Hamburg brachte mir in Sachen Wein so manche angenehme Überraschung, denn ich musste z.B. feststellen, dass es auch in Flaschen mit quietschbunten Etiketten sehr gute Weine gibt (Rueda Verdejo). Und dass man Öffnungszeiten nicht überbewerten sollte. Mehr zur Weinlounge beim WeinSpion.

Ebenfalls erwähnenswert halte ich die Erkenntnis, dass fangfrische Maischolle vom Hamburger Fischmarkt in Kombination mit Speckwürfeln, Spargel, zerlassener Butter und dem o.g. Verdejo eine perfekten Sonntags-Festschmaus ergibt. Und danach sämtliches Blut aus dem großen Denkorgan abgezogen wird um den Magen und seinen Nebenaggregaten behilflich zu sein…

Doch zurück zur Bahn. Im Regionalexpress ist der Komfort-Vorteil zwar marginal, aber man ärgert sich nicht über volle Abteile und lautstarke Schüler-Dispute. Im ICE kommt es dann daruaf an, welche Generation man erwischt hat. Auf dem Weg nach Hamburg hatte ich wohl das Glück in einer „renovierten“ Garintur gelandet zu sein, denn sowohl die haptische und optische Qualität war ansprechend, als auch der „persönliche Freiraum“. Auf dem Rückweg hatte ich dann weniger Glück. Mein Platz am Tisch war doch recht eng und auch der klappbare Tischteil lies mir kaum Bewegungsfreiheit. Im Gegenteil. Ich war schon froh, dass ich „nur“ das Netbook dabeihatte, mit meinem Notebnook hätte ich meinem Gegenüber wohl auf dem Schoß gesessen. In beiden Fällen kann ich aber bestätigen, dass der Service am Platz einwandfrei war.

In Zukunft werde ich wohl immer wieder versuchen, einen Platz per Sonderangeot in der 1. Klasse zu buchen – der Vorteil gegenüber der 2. Klasse ist mir nämlich den regulären Aufpreis nicht wert!

2 Kommentare

  1. Heh!
    Es gibt keine Verspätungen bei der Bahn!
    Jedenfalls keine wo da die Bahn dran schuld ist!
    Wahrscheinlich wieder so ein Fotofuzzy fürs beste Bild im Gleis rumgelaufen!

    Bist Du Dir sicher, dass in den renovierten ICE mehr Platz ist?
    Die Anzahl der Plätze erhöht sich doch…

    CU
    Maggi

    P.S.
    Schreib nicht so „uffgerecht“ schnell, dann gibt es weniger Buchstabendreher!
    Nicht jeder ist wie ich ein geheilter Legastheniker und kann über Buchstabendreher gekonnt hinweglesen…

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