Limes-Wanderung zum Forsthaus

Auf den Spuren der Römer in Bad Ems. Genauer gesagt vom Bahnhof zum Römerturm am Wintersberg, dem Forsthaus und dem Malberg wieder zum Bahnhof.

Römerturm auf dem Wintersberg
Römerturm auf dem Wintersberg


Eine klasse Sonntags-Tour, natürlich wieder mit den Kindern. Ich bin immer noch total begeistert, wie gut die Beiden mitgehalten haben. Losgelaufen sind wir unmittelbar am Bad Emser (Haupt-) Bahnhof. Dort durch die Unterführung und den „Schleichweg“ direkt durchs Gelände der Freiherr-von-Stein-Schule auf den Limesweg. Dann nicht den kurzen, sondern  den langen, ausgeschilderten Weg zum Römerturm auf dem (geschlossenen) Wintersberg. Da wir gerade erst gestartet waren, wollten wir eh nicht einkehren. Von dort aus ein Stück weit den Zufahrtsweg entlang bis zum (erneut ausgeschilderten) Limesverlauf weiter über den Hof Neuborn wieder in den Wald. Besonders beeindruckend ist es hier, dass man den Limesverlauf auch 2000 Jahre später noch gut erkennen kann!

Gasthaus Forsthaus
Gasthaus Forsthaus


Pause, Halbzeit und Wendepunkt: das Forsthaus. Soviel ich weiß, sind wir bis hierher durch Bad Emser und Braubacher jetzt auch auf Lahnsteiner Forstgebiet unterwegs! Kurze Rast und weiter geht es Richtung Frücht. Nach einem Kilometer biegen wir am Löhrberg rechts ab und laufen über den gut ausgebauten Privatweg vorbei am Hohen Malberg (Nieverner Forst) zur Bergstation der Malbergbahn unmittelbar unterhalb vom Malbergkopf. Leider ist hier alles in einem mehr als bedauerlichen Zustand. Aber gerade daher auch sehenswert! Immerhin ist die Aussicht auf Bad Ems (bei gutem Wetter) grandios!

Dann die Serpentinen (definitiv Downhill- und Freeride-tauglich) hinunter, vorbei am Schweizerhaus wieder zurück zum Bahnhof. Platt, aber zufrieden! Hier der Rest der Galerie:

Bahnhof und Eingang zur UnterführungBlick vom Wintersberg mit Limes-InfotafelImmer der Sonne entgegenBlick Richtung MalbergForester Sunset!Bergstation der MalbergbahnBlick auf Bad Ems

Fazit: 11,86 Kilometer in 3 Stunden und 29 Minuten. Diesmal 446 Höhenmeter! Und eine Stunde zu spät losgelaufen… 😉

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