Ulis Modellbahn-Träume

Modellbahn-Männerwelten im frühen (Vor-) Planungsstadium.

Ulis aktuelles MoBa-Konzept 2012
Ulis aktuelles MoBa-Konzept 2012


Wie ja schon mehrfach erwähnt, habe ich in unserem neuen Haus einen rd. 40 qm großen Kellerraum (mit voller Geschosshöhe) für mein Modellbahn-Hobby reserviert. Das ganze Equipment und Zubehör werde ich mit einem Transporter hinbringen. Zwar habe ich keinen Transporter, daher werde ich mir den aus dem Internet für ein paar Stunden mieten. Oder besser gesagt „Modellbahn-Reservierung vorgesehen, denn die Umsetzung könnte durchaus etwas länger dauern. Nichts desto trotz müssen schon im Vorfeld die elektrischen Anschlüsse verlegt werden und auch so kleine Details wie Hohlkehlen in den Raumecken oder Steuerleitung für eine Tag-/Nacht-Beleuchtung sind zu installieren. Außerdem lässt es sich bei so stupiden Tätigkeiten wie stemmen, Kunststoffrohr verlegen oder Schlitze zugipsen wunderbar über kommende Modellbauwelten sinnieren. Somit nutze ich meinen Blog hier (nach dem Baustelleneinsatz; also am späten Abend) wie eine Art Ideenpool, bei Harry Potter auch Denkarium genannt! 😉

Hier also nun mein Konzept sowie die Erklärung der einzelnen Themenschwerpunkte in obiger Grafik.

Generell:

  • Fiktiver alpiner See/Fluss mit viel Bahn rundherum. Der begehbare Freiraum in der Mitte ist quasi der See (oder auch Flusslauf), die Anlagenkante das Ufer.
  • Grenzgebiet Deutschland/Schweiz/Frankreich mit künstlicher Nähe zu Italien. Dazu noch lokale Elemente (Rhein/Mosel & Lahntal) sowie Thüringerwaldbahn.
  • Schwerpunkt in H0 ist mein Rollmaterial der DB, SBB und BLS der Epochen III und IV. Allerdings kann auch Älteres oder aber Aktuelles unterwegs sein, vorausgesetzt ich schaffe es, aureichend Ressourcen in den Schattenbahnhöfen zu generieren.
  • Rahmenbauweise mit auswechselbaren Modulen/Segmenten, Spurweite H0, 2-Leiter Gleichstrom (ROCO Line ohne Bettung & Tillig Elite), Digitalbetrieb (Intellibox & Railware) mit analogen Bereichen. In Teilen H0m für die Schmalspurbahn und/oder die Straßenbahn. Hauptstrecken, Tram & Schmalspur mit Oberleitung (Sommerfeldt).
  • Getrennte Schattenbahnhöfe auf 2 oder 3 Ebenen für DB (Rechtsverkehr) und SBB/BLS (Linksverkehr) mit je 12 Gleisen für Züge bis ca.  5m Länge. Dazu noch Gleise für Triebwagen, Sonderzüge und Güterzüge mit größeren Längen.

Bereiche:

  1. (Süd-) Deutsche Stadt mit Hauptbahnhof,  Straßenbahn und Carsystem. Der Hbf sollte mindestens 6 Bahnsteige (davon 2 Bahnsteige mit je 3 m Länge) plus Durchgangsgleis und Nebenstreckenanschlüssen haben. Im Stadtbereich weitere kleine Bahnhöfe und Tram-Haltestellen.
  2. Depot und (Dampflok-) BW im Zusammenspiel mit o.g. Hauptbahnhof. Ringlokschuppen, Bekohlungsanlage etc. evtl. als Eisenbahnmuseum. Drum herum ein gemischtes Industriegebiet, evtl. mit Montan-Elementen und (H0e-) Grubenbahn.
  3. Überland- und Nebenbahnbereich mit kleinen Dörfern und Haltepunkten.
  4. Oberhalb von Stadt- und Überlandbereich eine ICE-, Schnellfahr- und Paradestrecke, ggf. mit Haltepunkt wie Limburg.
  5. Alpiner Beich mit Schweizer Kleinstadt. Ausgangspunkt für die Schmalspurbahn.
  6. Schmalspurstrecke ähnlich der Rhätischen Bahn.
  7. BLS-Nord- und ggf. Südrampe. Möglicherweise kombiniert mit Schmalspurstrecken. (Modell-) Vorbild hier: „CISALPIN“ von Michael Schröder, den ich (ca. 2006)  besuchen durfte.
  8. Thüringerwald mit Thüringerwaldbahn. Platz für die TWSB Gotha und DDR-Motive.
  9. Uferbereich mit 2gleisiger, nicht-elektrifizierter Nebenstrecke, ähnlich der Lahntalbahn.
  10. Uferbereich mit 2gleisiger, elekrifizierter Hauptstrecke, ähnlich dem Rhein-oder Moseltal.
  11. Uferbereich mit 1gleisiger, elekrifizierter Güterverkehrsstrecke, ähnlich Lago Maggiore (Strecke Cadenazzo–Luino).
  12. Herausnehmbarer Flusslauf mit Brücken im Bereich der Eingangstür. Hierdurch wird sowohl die Paradestrecke verlängert als auch der Ablauf in den Schattenbahnhöfen optimiert.

In absehbarer Zeit (sprich: nach meinem Umzug) werde ich auch meine Eisenbahn-Webpage wieder auf Vordermann bringen und dann dort über die mögliche Umsetzung berichten. Eine gewisse Nähe zu früheren „Projekten“ kann ich ja nicht verleugnen, aber vielleicht komme ich ja diesmal über das Planungsstadium hinaus! Bis dahin bleibt es beim Planen, Träumen, nach Hamburg fahren und dem gelegentlichen Kaufen von Rollmaterial

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