Alken an der Mosel: doppelter Reinfall

Bereits Anfang Mai 2003 verbrachte ich mit meinem Schatz, meiner Mutter und meiner Tante ein schönes Mosel-Wochenende in Bernkastel-Kues. Bei der sonntäglichen Rückreise entlang der Mosel überkam mich dann kurz vor 14.00 Uhr der Hunger. Wir hielten daher in Alken an, da wir dort Gäste sahen, die ebenfall gerade am Speisen waren. Den Namen des „Gasthauses“ habe ich (zum Glück) vergessen, es war auf jeden Fall ziemlich in der Mitte der Uferzeile. Wir setzten uns, orderten Getränke und als diese nach 5 Minuten kamen wollten wir etwas zu Essen bestellen. Die Bedienung schaute uns daraufhin ungläubig an und erkärte uns dass die Küche gerade jetzt zugemacht hätte. Essen (egal ob warm oder kalt) gäbe es erst wieder ab 17.30 Uhr. Junge, Junge, war ich angehalst. Deutschland – Servicewüste! Aber das war „nur“ Teil 1!

Letzten Sonntag. Petra, Julchen und ich waren auf dem Lukasmarkt in Mayen. Herrlisch. Der Rückweg führte uns dann über Monreal und Münstermaifeld an die Mosel. Mein Schatz und ich hatten noch Lust auf ein Glas Wein und so hielten wir Ausschau nach einem lauschigen Plätzchen mit Moselblick. Und wo kamen wir mal wieder hin? Richtig, nach Alken. OK, jeder hat noch ’ne Chance verdient und so versuchten wir es diesmal beim Landhaus Schnee. Es kam wie es kommen musste. Obwohl wir noch einige vermeintlich freie Plätze ausmachen konnten gab man uns zu verstehen, daß man „nur für was zu trinken“ keinen Platz mehr frei hätte, „wollten wir was essen, sähe das schon wieder anders aus“. Hammer! Hätte mich Petra nicht aus der Tür gezogen, wäre noch ein Unglück passiert! Nicht umsonst habe ich mir ein paar Tage Zeit gelassen, diesen Artikel hier zu schreiben.

Das nächste mal machen wir lieber einen Bogen um diese „touristische No-go-Area“ im Schatten der Burg Thurant und kehren direkt beim Seng in Winningen ein. DA ist man wenigstens willkommen. Ach ja – fast hätte ich es vergessen. Unseren Wein bekamen wir dann im Hotel / Restaurant Pistono im Dieblich. Sehr freundlich, guter Wein und interessante Karte. Da werden wir mit Sicherheit nochmal richtig einkehren. Und hier berichten.



6 Reaktionen zu “Alken an der Mosel: doppelter Reinfall”

  1. Gravatar of Lennart Lennart

    Ihr wart einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Hättet ihr die Lokalitäten in umgehrter Reihenfolge besucht wäre es dort perfekt gewesen. :-) Herrlich. So ist das Leben.

  2. Gravatar of Maggi Maggi

    Tja, für solche Fälle gibt es die Restaurantkette „Zur Goldenen Möwe“!
    Kinderfreundlich, Sauber, super Service, Verkehrsgünstig gelegen, viele Parkplätze, Multikulti-Speisekarte, etc.
    Zum Beispiel in Bernkastel, Kenn/Trier, Idar Oberstein, Wittlich, Bad Ems, Koblenz, Montabaur Heiligenroth, Oppenem, etc.

  3. Gravatar of Uli Uli

    Hey Maggi. Ich gebe Dir 100 EUs, wenn Du mir in Bad Ems ’ne goldene Möwe zeigst! ***Lechz***

  4. Gravatar of Maggi Maggi

    Der Goldene Möwe Finder http://www.mcdonalds.de/html.php?t=Service&c=mcfinder&c2=mcfinder2
    hat mir einen Fehler zugespielt. Sorry!
    Aber im 11km entfernten Bad Emser Stadtteil Koblenz gibt es gleich drei „Zur Goldenen Möwe“, wobei Du wenigstens einen auch gleich zum Elok-Fuzzen benutzen kannst!

    Gruß Maggi

  5. Gravatar of Maggi Maggi

    Und jetzt alle mitsingen…

    Stell Dir mal vor, da ist ein Ort, Du weisst schon wo
    Da erwartet Dich ein Lächeln und sagt
    einfach gut, in der golden Möwe ist es einfach gut …

  6. Gravatar of Claus Claus

    Danke für den Tip. In das Landhaus Schnee wollten wir auch schon mal nach ner Wanderung. Meine Frau meinte damals, lieber kein Risiko eingehen und direkt nach Winningen in die Gutsschänke (http://www.dlz-coc.de/wordpress/?p=169). Wenn du noch mal in Dieblich bist, ein paar Meter vom Pistono moselaufwärts, liegt die Halferschenke, sehr zu empfehlen!

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