Paul Potts – das Aschenputtel-Prinzip
Man kann ja ein Freund der diversen Talent-Shows (DSDS, PopStars, etc.) sein, oder ebendiese lächerlich finden bzw. ignorieren. Was aber jetzt in England geschah, schlägt ein wie eine Bombe. Paul Potts, singender Handy-Verkäufer (nein, nicht verwandt mit Mike-Leon Grosch) trat an zu BGT (Britain’s Got Talent), dem britischen Pendant zu DSDS, und schafft trotz Zahnlücke, schlecht sitzendem Anzug und Mauerblümchen-Mentalität den Durchmarsch zum Finale sowie den Gesamtsieg. Und das – man höre und staune – mit Opern-Arien! Hammer! Was für eine Stimme! Gänsehaut im Pulli und Pipi in den Augen! Wie bemerkte eine der Juroren: Wir erleben hier ein Stückchen Kohle auf dem Weg zum Diamanten! Wohl wahr.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns den Namen Paul Potts noch nicht mal merken müssen – er wird bald omnipräsent sein. In England verkauft sich sein Album “One Chance” schon wie geschnitten Brot. Für alle, die ihn noch nicht gehört haben, hier sein Auftritt beim Finale, inklusive Kommentare. Also – Boxen aufdrehen und genießen:
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Am 26. Oktober 2007 um 11:08 Uhr
[...] (”Change the world” von Eric Clapton) Yeah! Der Paul Potts der Show: Lagerarbeiter, unscheinbares Äusseres mit Mega-Stimme. Dazu noch der perfekte Song. [...]
Am 20. April 2009 um 00:10 Uhr
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